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gschart – atelier für visuelle gestaltung
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Ferdinand Gehr – bunter Holzschnitt

Ferdinand Gehr (* 6. Januar 1896 in Niederglatt SG, Gemeinde Oberuzwil; † 10. Juli1996 in Altstätten SG) war ein Schweizer Maler. Er gehört zu den grossen, international anerkannten Kirchenmalern des 20. Jahrhunderts.

Ferdinand Gehr ist bekannt geworden durch seine sakralen Bildthemen. Er versuchte, sein christliches Selbstverständnis in zeitgemässer Kunst auszudrücken. Dazu gestaltete er monumentale Wandgemälde und zahlreiche Kirchenfenster.

Gehrs grösster Glasbildzyklus (178 schmale Fenster mit Heiligen, welche er den Seligpreisungen Jesu im Matthäus-Evangelium zuordnet) wurde von 1953 bis 1955 für die von Fritz Metzger neu erbaute römisch-katholische Kirche St. Felix und Regula in Zürich-Hard geschaffen.[2] 1965 ernteten Gehrs Fenster zum Schmerzhaften Rosenkranz in der frisch renovierten Kreuzkapelle in Appenzell einige Kritik.[3] Zu sehen sind Gehrs Kirchenfenster z. B. auch in der 1969 erbauten Kapelle St. Anna in Oberterzen (römisch-katholische Kirchgemeinde Mols-Murg-Quarten, Gemeinde Quarten, Kanton St. Gallen). Es handelt sich um vier kleinere quadratische bunte Fenster, die zum Berg orientiert sind, während das grosse Fenster hinter dem Altar den Blick auf die Bergkette der Churfirsten freigibt.
Wandbilder in der Bruder Klaus Kirche zu Oberwil (ZG)

Gehr war anfänglich umstritten, wird aber heute zu den grossen, international anerkannten Kirchenmalern des 20. Jahrhunderts gezählt. 1954 verlangte Bischof Franziskus von Streng, dass vor der Weihe der Kirche St. Anton in Wettingen Gehrs Apsismalerei versteckt wurde. Dieses Werk wurde zunächst mit einem Vorhang abgedeckt und in der Folge zerstört. 1960 musste sein bekanntes Werk in der Kirche Oberwil bei Zug aufgrund von Protesten aus der Bevölkerung abgedeckt werden. In einer Abstimmung der Zuger Kirchengemeinde am 30. April und 1. Mai 1960 wurde mit 575 Ja-Stimmen zu 190-Nein Stimmen der Vorschlag der Kirchengemeinde angenommen, die Bilder fertigstellen zu lassen und nach einem halben Jahr für fünf Jahre mit Vorhängen abzudecken.[4] Am 6. Juni 1966 wurden die Bilder wieder freigeben.[5] Eine Abstimmung in der Kirchengemeinde am 28. August 1966 entschied mit 83 Ja zu 122 Nein-Stimmen für keine weitere Verhängung der Gemälde.[6] Beschädigungen durch die Abdeckung sowie mutwilliger Art wurden vom Künstler behoben.[7]

Bekannt geworden ist Gehr unter anderem mit seinem Altargemälde in der Kirche der Propstei Sankt Gerold (Grosses Walsertal, Vorarlberg).

Gehr arbeitete zuerst als Stickereizeichner und Textilist, besuchte dann die Kunstgewerbeschule und lebte als Malerschüler in Florenz und Paris. Die weiteren Jahre seines Lebens verbrachte er in Altstätten SG. Besonders verbunden fühlte sich Gehr zeitlebens Jean Arp, der ihn in den 1950er Jahren auch in Altstätten besuchte.

Gehrs Werk ist geprägt durch seine religiösen Themen, allerdings sind von ihm auch Blumenaquarelle, Eros-Darstellungen, Akte und Landschaftsbilder bekannt geworden. In seinen frühen Schaffensjahren orientierte sich Gehr an Henri Matisse. Später wurde ein auf klare Formen reduzierter und durch gewagte Farbkompositionen gekennzeichneter Stil typisch für ihn. Sowohl in der sakralen Kunst wie auch in seinen Landschaften zeigt sich der Einfluss von Paul Cézanne. Das Malen war für Gehr religiöse Inspiration. 

Populär sind die zahlreichen, farbenfrohen Holzschnitte, aus denen oft der Mystiker spürbar ist. Insgesamt durchmisst das umfangreiche Werk fast sieben Jahrzehnte, denn Gehr war bis ein Jahr vor seinem Tod – also bis zu seinem 99. Lebensjahr – aktiv tätig und als Künstler engagiert.

Ferdinand Gehr war der Onkel und Mentor von Roswitha Doerig.

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Der Titel:
vermutkich ‘Dahlien’

Die Entstehung:
vermutlich 1972

Die Technik:
Frabholzschnitt

Die Masse:
XX cm x XX cm

Der Zustand:
Der Farbholzschnitt befindet sich in makellosem Zustand. Der schön gearbeitetet (vermutlich Ahorn) Rahmen ist ebenso in einem makellosen Zustand. Signiert.

Der Kauf/Der Fund:
Blaukreuz Brockenhaus St. Gallen, Schweiz, 2026

KünstlerIn unbekannt – Stilleben


Rechechen zum Gemälde sind im Gange.

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Der Titel:
…

Die Entstehung:
…

Die Technik:Öl auf Holz

Die Masse:
XX cm x XX cm

Der Zustand:
Die Malerei befindet sich in makellosem Zustand. Der schön gearbeitetet Rahmen ist ebenso in einem makellosen Zustand. Signiert.

Der Kauf/Der Fund:
Blaukreuz Brockenhaus St. Gallen, Schweiz, 2026

Philipp Linck – Zürich vom Urania-Turm aus gesehen

Philipp Linck, Photograf
geboren Möriken, Kanton Aargau, Schweiz,  27.07.1862, gestorben 18.07.1921 Degersheim Kanton St. Gallen, Schweiz

Werdegang
Philipp Linck, ein Mitglied der berühmten Photographendynastie Linck, verbrachte seine Jugend vermutlich im aargauischen Möriken. Bei seinem Onkel Johann Linck erhielt er in Winterthur eine Ausbildung zum Fotografen. Danach folgten Wanderjahre im Ausland, die ihn unter anderem nach Belfort führten. Um 1884 liess sich Philipp Linck in Zürich nieder, wo er zuerst Leiter eines Photogeschäfts wurde und ab 1886 als selbständiger Fotograf ein Atelier im Haus Ecke Schifflände-Geigergasse betrieb, welches er von Ludwig Zipfel übernommen hatte. Um 1897 richtete er ein grosszügiges Atelier und ein Photogeschäft im Neubau «Haus Elsässer» ein, welche er ab 1900 als Ateliergemeinschaft mit seinem Cousin Ernst Linck führte. 1906 zog das Fotoatelier «Ph. & E. Link» in den Neubau «Uraniahaus», wo im fünften Stockwerk das verglaste Atelier und im Erdgeschoss der Laden eingerichtet wurde. 1917 trennten sich die Geschäftspartner Philipp und Ernst Linck. Philipp Linck führte das Atelier im «Uraniahaus» bis zu seinem Tod 1921 weiter, danach übernahm es sein Sohn Max. Max führte das Studio bis 1924 weiter.

Umfeld
_ Lehre bei Johann Linck.
_ Nachfolger von Ludwig Zipfel (um 1886 an der Geigergasse 1 in Zürich).
_ Vorgänger von Edouard Abel (Firma Abel & Graf, um 1898, Geigergasse 1 in Zürich).
_ Vorgänger von Linck Ph. Erben (geführt von Max P. Linck).
_ Arbeitgeber von Christian Schiefer.
_ Zusammenarbeit mit Ernst Linck (Cousin) und Teilhaber der Ateliergemeinschaft Ph. & E. Link.
_ Mitglied der Fotografenfamilie Linck. Neffe von Johann Linck, Cousin von Hermann Linck, Onkel von Hans Linck. Vater von Max P. Linck. Schwiegervater von Jakob Bär.
_ Mitglied Schweizerischer Photographen Verein (SPhV) (1890–1921).

Auszeichnungen und Stipendien
1893, Genève, Exposition Internationale de Photographie, Médaille d'Argent.
1894, Zürich, Diplom 1. Classe der Kantonalen Gewerbeausstellung.
In Ateliergemeinschaft mit Ernst Linck:
1903, St. Petersburg, Auszeichnung.
1904, Marseille, Auszeichnung.
1904, Paris, Auszeichnung.
1905, Amsterdam, Auszeichnung.
1906, Milano, «Grand Prix Weltausstellung».

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Die Entstehung:
vermutlich um 1910

Die Technik:
Silbergelatineabzug auf Papier, hinter Glas

Die Masse:
93 cm x 66 cm

Der Zustand:
Die Photografie befindet sich in makellosem Zustand. Der kostengünstige Rahmen weisst einige Abschabungen auf.

Der Kauf/Der Fund:
Estrichfund, Ebnat-Kappel, Schweiz

Dr. Arnold Heim – Panorama der Churfirsten

Geboren 20.3.1882 Zürich, gestorben 27.5.1965 Zürich, ref. (Agnostiker), von St. Gallen und ab 1898 von Zürich. Sohn des Albert Heim und der Marie Heim-Vögtlin (erste schweizer Ärztin!). Geologiestud. in Zürich, 1905 Dr. phil. 1908-11 PD an der Univ. (erneut 1924-28) und am Eidg. Polytechnikum Zürich, 1929-31 Prof. an der Univ. Kanton (China). Bedeutende geolog. Untersuchungen in den Ostschweizer und Vorarlberger Alpen ("Monographie der Churfirsten-Mattstock-Gruppe" 1910-17). Bahnbrechende Erkenntnisse über Zusammenhänge zwischen Sedimentation und Tektonik; alpine Faziesanalyse. Als Erdöl-Experte und selbstständiger Forscher unternahm H. ausgedehnte Reisen in allen Weltteilen, so in Mexiko, Peru, den argentin. Anden, Afrika, im Iran, Himalaya sowie im südl. und südwestl. China. In weiten Kreisen bekannt durch seine Reisebücher und das Buch "Weltbild eines Naturforschers" (1942, 41948), worin er u.a. Kritik am Verhalten des weissen Menschen gegenüber anderen Völkern übte und für eine gesunde Lebensweise eintrat.

Datum der Aufnahme:
21. X. 1906, vormittags 8.30 bis 10.15, Brennweite 350 mm

Standpunkt der Aufnahme:
Güslen bei Oberterzen, 1830 m. ü. M.

Druck:
Lichtdruck von Brunner & Cie., Zürich

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Die Entstehung:
21. X. 1906

Die Technik:
Lichtdruck (Flachdruckverfahren zur Vervielfältigung von Gemälden, Fotografien u. Ä.) auf Papier

Die Masse:
105 × 38 cm

Der Zustand:
Der alte, wohl originale Rahmen, ist renovationsbedürftig. Der Druck hat im oberen rechten Rand eine Verfärbung, wohl durch Feuchtigkeit hervorgerufen.

Der Kauf/Der Fund:
Dachbodenfund

Elsa Koeberlé – Aiguille des Grands Charmoz

Die Malerin:
Elsa Koeberlé, auch geschrieben Elsa Köberle, geboren in Strassburg am 2. August 1881und starb in Avignon am 14. Juli 1950, ist eine elsässische Dichterin und Malerin. Sie ist insbesondere Autorin von Gedichten, die unter dem Pseudonym Sybil O'Santry signiert wurden. Sie wurde in der Kapelle Notre-Dame de Selvezet in Fort Saint-André beigesetzt.

Das Sujet:
Die Aiguille des Grands Charmoz ist ein 3445 m hoher Berg im Mont-Blanc-Massiv in den französischen Alpen. Der von Südost nach Nordwest streichende Gipfelgrat trägt eine Reihe fast gleich hoher Türme. Der höchste Gipfelturm wurde am 9. August 1885 durch H. Dunod, P. Vignon, François Simond, F. Folliguet, G. Simond und J. Desailloux erreicht. Alpinistisch sticht die 900 Meter hohe, kombinierte Nordwand hervor. Sie ist 65° steil, weist Schwierigkeiten bis zum V. Grad der UIAA-Skala auf und wurde von Willo Welzenbach und Willy Merkl in zwei Etappen vom 30. Juni bis 1. Juli, sowie vom 5. bis 9. Juli 1931 erstmals durchstiegen. Im Nordostgrat erhebt sich der markante Felsturm Aiguille de la République (3305 m), der früher nur mittels Seilwurfs erklommen werden konnte. Die erste derartige Ersteigung gelang H. E. Beaujard am 29. Juli 1904. Seit 1971 führt eine Bohrhakenreihe zum höchsten Punkt des Turms.

Die Entstehung:
vermutlich 20er-Jahre des 20zigsten Jahrhunderts

Die Technik:
Öl auf Leinwand

Die Masse:
39 cm x 47 cm

Der Zustand:
Die Malerei befindet sich in makellosem Zustand. Der kostengünstige Rahmen weisst einige Abschabungen auf.

Der Kauf/Der Fund:
Brockenhaus Degersheim, Schweiz

Ernst Bonda – Homo manipula

Ernst Bonda – Homo manipula, 1993

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Sollte ich nicht zurückkommen
werden auf meinem leeren Sitz
die Kirschblüten fallen

Nakamura Sonoko


Das Lied vom Vogel
der geflogen kommt
ist eine Krähe
sie hüpft mir ab und zu
wir beide wissen nicht 
die Zeit des Fluges

Ernst Bonda

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https://www.tagblatt.ch/kultur/farbe-und-fundstuecke-ld.325807


https://www.tagblatt.ch/kultur/die-wahrhaftigkeit-der-worte-ld.322784

https://www.saiten.ch/ernst-bonda-kuenstler-dichter-umweltpionier/

https://swisscollections.ch/Record/991170432496805501


https://onepage.li/index.php?id=47

Ruedi Peter – Haus hinter dem Baum

Ruedi PETER (1924-1988): Holzschneider und Graphiker: Geboren am 8.8.1924 Heiden (AR), gestorben ebendort am 23.6.1988. Lehre als Gärtner. 1948-50 Besuch der Kunstgewerbeschule St. Gallen. Seit 1954 als freischaffender Graphiker tätig, seit 1979 vorwiegend als Holzschneider.

Die Entstehung:
vermutlich 70/80er-Jahre des 20zigsten Jahrhunderts

Die Technik:
Holzschnitt

Die Masse:
52 cm x 71 cm

Der Zustand:
Der Holzschnitt befindet sich in makellosem Zustand. Der kostengünstige Rahmen weisst einige Abschabungen auf. Signiert.

Der Kauf/Der Fund:
Brockenhaus Flawil, Schweiz

Ruedi Peter – Obstbäume im frühen Frühling

Ruedi PETER (1924-1988): Holzschneider und Graphiker: Geboren am 8.8.1924 Heiden (AR), gestorben ebendort am 23.6.1988. Lehre als Gärtner. 1948-50 Besuch der Kunstgewerbeschule St. Gallen. Seit 1954 als freischaffender Graphiker tätig, seit 1979 vorwiegend als Holzschneider.

Die Entstehung:
vermutlich 70/80er-Jahre des 20zigsten Jahrhunderts

Die Technik:
Holzschnitt

Die Masse:
57 cm x 38 cm

Der Zustand:
Der Holzschnitt befindet sich in makellosem Zustand. Der kostengünstige Rahmen weisst einige Abschabungen auf. Signiert.

Der Kauf/Der Fund:
Brockenhaus Degersheim, Schweiz

Helmut Thölke – Titel unbekannt (1)

Helmut Thölke war in Olten als Physiotherapeut tätig. Das hier gezeigte Werk stammt aus dem Jahre 1967.

Im Sperrmüll gefunden.

Helmut Thölke – Titel unbekannt (2)

Helmut Thölke war in Olten als Physiotherapeut tätig. Das hier gezeigte Werk stammt aus dem Jahre 1967.

Im Sperrmüll gefunden.

Ferdinand Gehr – bunter Holzschnitt

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KünstlerIn unbekannt – Stilleben

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Philipp Linck – Zürich vom Urania-Turm aus gesehen

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Dr. Arnold Heim – Panorama der Churfirsten

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Elsa Koeberlé – Aiguille des Grands Charmoz

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Ernst Bonda – Homo manipula

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Ruedi Peter – Haus hinter dem Baum

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Ruedi Peter – Obstbäume im frühen Frühling

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Helmut Thölke – Titel unbekannt (1)

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Helmut Thölke – Titel unbekannt (2)

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